Klima & Reisezeit

Aufgrund ihrer Lage in der gemäßigten nördlichen Hemisphäre zeichnen sich die Azoren durch ihr subtropisches Klima mit sehr milden Wintern und warmen Sommern aus. Die neun Inseln sind deshalb ganzjährig ein attraktives Reiseziel. Es gibt ausreichend Niederschläge, sodass im Sommer die Inseln blühen und im Winter grünen können. Die feuchten Luftmassen regnen sich an den bis zu 1.000 Meter hohen Gebirgen im Westen ab, Richtung Osten werden die Regenfälle geringer.
Das Wetter auf den Azoren kann sehr schnell wechseln, ein Sprichwort der Inselbewohner lautet deshalb, dass Besucher „an einem Tag alle Jahreszeiten erleben können“. Wolkenverhangene Berge können in Minuten in hellem Sonnenlicht erstrahlen.
Wetterbestimmend ist auch der Golfstrom, welcher mit einem Seitenarm, dem Azorenstrom, warmes Wasser aus dem tropischen Golf von Mexiko bringt, dadurch sinkt die Wasseroberflächentemperatur nicht unter 15 Grad Celsius, im Sommer erreichen die Temperaturen oft angenehme 23 Grad Celsius. Die Badesaison auf den Azoren reicht oftmals bis in den November.

Die Inseln der Azoren sind exzellente Wandergebiete, welche zu allen Jahreszeiten ihren Reiz haben. Als beste Wandermonate gelten April bis Juni und der Oktober. Von Juli bis September kann es mittags recht warm werden. Von November bis März muss mit mehr Regen, Wind und Nebel gerechnet werden. Azorenweisheit: „Wenn dir das Wetter nicht gefällt, warte eine halbe Stunde.“
Interessant für alle Tauchurlauber sind die verschiedenen Sichtweiten im Meer. Im Frühjahr sehen Taucher an manchen Stellen nur 10-15 Meter weit, während im August oder September die 30-Meter-Marke geknackt werden kann. Die beste Zeit für das Whale Watching auf den Azoren sind die Monate Juni bis September.

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